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Um Pferde unterschiedlicher Gewinnklassen in einem Rennen gegeneinander antreten zu lassen, wird in diesen Rennen ein Bänderstart durchgeführt. Hierbei starten Pferde mit höheren Gewinnsummen aus den "hinteren Bändern" mit einer Zulage (25m oder 50m) gegenüber Pferden mit einer geringeren Gewinnsumme, die aus dem „ersten Band“ starten. Beim Bänderstart handelt es sich um einen stehenden Start. Das Wort „Bänderstart“ ist ein Relikt aus früheren Zeiten, als quer über den jeweiligen Bahnen an den unterschiedlichen Startpositionen Gummibänder gespannt waren. In der heutigen Zeit wird der Bänderstart durch Eindrehen der Pferde durchgeführt.
Beispiel: Startordnung Band der Trabrennbahn Gelsenkirchen mit Skizze

Ein Fahrzeug mit 2 ausgebreiteten Gitterflügeln fährt vor den Pferden her. Das Fahrzeug platziert sich bei einer gewissen Metermarke in der Mitte der Bahn und die Fahrer mit den Pferden sammeln sich hinter diesem Auto. Wenn der Start erfolgt, setzt sich das Auto in Bewegung, die Fahrer lenken ihre Pferde hinter deren zugehörigen Startnummern, das Fahrzeug beschleunigt und ab einer bestimmten Metermarke ist der Start freigegeben. Die Gitter werden zusammengeklappt und das Fahrzeug beschleunigt sehr stark um aus der Reichweite der Pferde zu gelangen.
Wenn mehr Pferde in dem Rennen starten, als die Startreihe der Rennbahn zulässt, wird eine zweite Startreihe eröffnet.
