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Der Italiener trifft im „Shootingstar-Cup“-Finale auf Monica di Quattro und Light of Europ
Zu den sportlichen Highlights rund um das Blaue Band gehört zweifellos der „Shootingstar-Cup“, für den sich die zehn Teilnehmer am Donnerstag in drei Vorläufen qualifizierten. Auf den Favoritenschild gehoben werden könnte von den Wettern der aus der italienischen Abteilung von Alwin Schockemöhle stammende Lavinium SAS, der in Deutschland bei glattem Rennverlauf noch ungeschlagen ist.
Mit Hans Joachim Tipke korrigierte der Hengst im Vorlauf eine fehlerhafte Vorstellung auf Gras umgehend, als er in überlegener Haltung in der Zeit von 1:15,8 Minuten nicht annähernd an seine Grenzen gehen musste. Die wichtigsten Gegenspieler des wohl bald wieder in seine Heimat zurückkehrenden Fünfjährigen sind Monica di Quattro (Andre Bakker), die einen harten Rennverlauf an der Spitze klaglos wegsteckte, und der beim 14. Start seiner Karriere zum zehnten Mal das bessere Ende für sich behaltende Light of Europ (Gerd Biendl).
Starke Vorstellungen gaben in ihren Qualifikationen aus der zweiten Startreihe aber auch Elite Aggerup (Benjamin Hagen) und die zweite Biendl-Farbe Johnny be good, der diesmal Detlef Fleischer anvertraut wird.
So kamen die zehn Teilnehmer ins Finale:
1 Elite Aggerup ging auf der Überseite aus hinteren Regionen mit sehr viel Schwung in die Offensive; steckte im Schlussbogen gegen Monica di Quattro den Kopf in Front; vermochte die innen noch einmal anpackende Konkurrenten auf der Zielgeraden nicht in Schach zu halten.
2 Lavinium SAS war gleich vorne mit dabei; übernahm im zweiten Bogen die Führung, die ihm keiner mehr streitig machte.
3 Monica di Quattro pochte in einem rasanten Auftakt auf die Spitze; sah sich gegenüber von Elite Aggerup hart bedrängt; fasste im Einlauf „mit dem zweiten Wind“ noch einmal gut an.
4 Light of Europ erschien rasch im Vordertreffen; war streckenweise außen auf sich selbst gestellt; gewann in souveräner Manier.
5 Winston Detvile hielt sich lange in hinteren Regionen auf, wobei er außen stets ein Führpferd hatte; wartete mit feinem Speed auf.
6 Benotti hatte im Mittelfeld ein verdecktes Rennen; kam in der Endphase ohne Siegchance gut auf Touren.
7 Johnny be good durchlief den ersten Bogen in dritter Spur; musste sich auch anschließend das Rennen lange außen selbst gestalten; zeigte eine ausgesprochen starke Leistung.
8 Letsgoagain arbeitete sich zum Ende hin aus dem Hintertreffen noch bis auf Platz vier, ohne je für mehr in Betracht zu kommen.
9 Zonnestraal VB stieß auf der Gegengeraden vom Ende des Feldes bis an die zweite Stelle vor; steckte im Einlauf etwas zurück.
10 Zizou AM sah im Vordertreffen nur kurz die Innenkante; spürte in der Schlussphase den aufwändigen Rennverlauf.