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Amateurfahrer kämpfen um die Meisterschaft
(mspw). Bevor Samstag das Arthur Knauer-Rennen (Stuten-Derby) und Sonntag das digibet.de 115. Deutsche Traber-Derby auf der Rennbahn in Berlin-Mariendorf entschieden werden, stehen die besten Amateurfahrer Deutschlands im Mittelpunkt.
Donnerstag gehen in der Hauptstadt die Vorläufe, Freitag das A- und B-Finale zur Deutschen Amateur-Meisterschaft über die Bühne. Der Andrang war riesig. 46 Starter kämpfen in vier Ausscheidungsrennen um zwölf Endlauf-Plätze. Insgesamt geht es um Prämien von über 55.000 Euro.
Der Gelsenkirchener Versicherungskaufmann Jörg Hafer (Foto) hat in seiner Karriere nahezu jedes größere Amateur-Rennen in Deutschland gewonnen. Noch fehlt ihm die Deutsche Amateur-Meisterschaft in seiner umfangreichen Titel-Sammlung.
„Das wird auch in diesem Jahr wieder sehr schwer“, meint Hafer. „Die Vorläufe werden allesamt aus den Bändern gestartet. Ich denke nicht, dass man da groß taktieren kann“, so der 50-Jährige, der mit Bronco Be und Royal Justina gleich zwei Final-Chancen besitzt.
Neben Hafer sind unter anderem auch die vielfache Amateur-Championesse Rita Drees sowie Titelverteidiger Dieter Steghofer dabei. Auch Ulrich Mommert, Chef des gastgebenden Berliner Trabrennvereins, sowie seine Frau Karin Walter-Mommert kämpfen um begehrte Plätze im Finale am Freitag, in dem es um ein Preisgeld von beachtlichen 30.000 Euro geht.
Zweiter Höhepunkt am Freitag ist das Bruno-Cassirer-Rennen für die Sulky-Profis. Die Gesamtdotierung beläuft sich auf 40.000 Euro. Aus zwei Vorläufen qualifizieren sich jeweils die besten Sechs für das Finale. Eine der weitesten Anreisen hat Conrad Lugauer. Der Trainer und Fahrer, früher in Bayern tätig, reist aus Schweden an und bringt die fünfjährige Stute Alpha Degato mit.
Wie so oft kommt es in den beiden Vorläufen zum Bruno-Cassirer-Rennen zum Vergleich zwischen deutschen und holländischen Fahrern. Unter anderem treten Rekord-Champion Heinz Wewering, „Goldhelm“ Michael Nimczyk, Michael Schmid, Thomas Panschow und Gerhard Biendl für Deutschland an. Sie treffen auf niederländische Spitzen-Fahrer wie Robbin Bot, Cees Kamminga und Dion Tesselaar.