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Martti Keskinen über seine Erwartungen zu "Derby"-Vorläufen
Um ihnen die Strapazen von zwei weiten Reisen zu ersparen, ist Martti Keskinen nach dem „Buddenbrock-Rennen“ mit Unikum und Garant in Deutschland geblieben. Auf dem Gestüt Platvoet im münsterländischen Ascheberg, wo die Hengste das Licht der Welt erblickt haben, bereitet der finnische Altmeister seine beiden Schützlinge auf das „Traber-Derby“ vor.
Wie haben Unikum und Garant das „Buddenbrock-Rennen“ überstanden?
Martti Keskinen: Sehr gut! Beide gefallen mir auch im Training ausgezeichnet.
Unikum hat als Sieger Garant, der Vierter wurde, deutlich hinter sich gelassen. Entspricht dies dem wahren Kräfteverhältnis zwischen den beiden Dreijährigen?
Martti Keskinen: Überhaupt nicht. Wer von den beiden stärker ist, kann ich nur schwer sagen. Garant musste im 'Buddenbrock' außen herum und ist eindeutig am Rennverlauf gescheitert. Außerdem hatte er auch nicht seine optimale Form zur Verfügung. Jetzt hinterlässt er in der Arbeit wieder einen besseren Eindruck.
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Schaut man sich den Formenspiegel an, scheint Unikum nicht der Sicherste zu sein?
Martti Keskinen: Bei Bänderstarts hat er auf Grund seiner mangelnden Routine noch manchmal Probleme. Ansonsten ist er jedoch sehr trabsicher.
Mit welchen Erwartungen reisen Sie am Wochenende zu den „Derby“-Vorläufen nach Berlin?
Martti Keskinen: Ich gehe davon aus, dass beide Hengste das Finale erreichen. Eigentlich müssten sie ihre Vorläufe gewinnen.