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Nach vierjähriger Pause hieß es in Recklinghausen am vergangenen Freitag wieder: „Der Start ist frei" - und rund 3.000 Besucher ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und feierten ein grandioses Fest. Die gute Laune übertrug sich auch auf die Aktiven, die von den Fans und Besuchern frenetisch gefeiert wurden.

Thomas Kornau, ortsansässiger Trabrennfahrer, gewann mit Vital Lad die Auftaktprüfung und zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Das ist ein ganz außergewöhnliches Erlebnis, ich habe eine richtige Gänsehaut.“
Auch der derzeit erfolgreichste deutsche Trabrennfahrer Roland Hülskath (Foto) war vor Ort und konnte mit Super Williams zur Siegerehrung vorfahren: „Es ist ein schönes Gefühl, wieder in Recklinghausen zu fahren, erst recht wenn man dann auch noch gewinnt.“
Obwohl der Gelsenkirchener Trabertrainer Peter Poen mit seinem einzigen Starter Bellagio nicht über Platz fünf hinaus kam, war auch er voll des Lobes über die Bahnverhältnisse und die geleistete Vorarbeit: „Die Voraussetzungen hätten kaum besser sein können. Auch wenn es bei mir heute nicht so gut gelaufen ist, bin ich dennoch zufrieden.“

Auch Jim Gommans war voll des Lobes: „Die Bahn ist bis auf zwei kleine Kuhlen auf der Zielgeraden in einem sehr guten Zustand. Es ist ein ganz tolles Gefühl, vor so vielen Zuschauern Rennen zu fahren.“
Gerhard Holtermann, mehrfacher Champions der deutschen Trabertrainer, war ebenfalls sehr zufrieden mit dem Zuspruch: „Es sind viele Leute auf der Bahn, die man jahrelang nicht mehr gesehen hat und überall herrscht gut Laune. Es ist ein bisschen wie auf einem Jahrmarkt.“
Dietmar Spickermann, der zusammen mit vielen anderen Helfern noch bis kurz vor Veranstaltungsbeginn an der Bahn gearbeitet hat, zeigte sich beeindruckt vom großen Besucherandrang: „Das Geläuf ist in einem Klasse-Zustand, da kann sich so manch andere Rennbahn ein Scheibchen von abschneiden und natürlich ist es ein richtig tolles Gefühl, vor so vielen Zuschauern zu fahren.“