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Trabrennsport von A-Z

Gerd Biendl: "Light of Europ ist gut drauf"

Interview mit dem bayrischen Trabertrainer

Am Sonntag (27. Juni) drehen die Traber auf der Gelsenkirchener Rennbahn schon ab 11.10 Uhr ihre Runden, denn auch wenn der Trial I zum Charlie Mills-Rennen und die elf anderen Prüfungen exzellent besetzt sind, will der Veranstalter nicht in Konkurrenz treten zum Achtelfinalspiel der deutschen Nationalelf, so dass der Renntag bereits eine halbe Stunde vor dem Anpfiff der Partie endet.

Gerhard Biendl reist mit seinen drei Startern schon einen Tag früher an und hat demnach überhaupt kein Problem mit dem frühen Beginn der Veranstaltung. Der Drittplatzierte des letztjährigen Trainerchampionates ist auch im Hauptrennen vertreten und rechnet sich natürlich Chancen für seinen Schützling aus:

Gerd Biendl: Light of Europ ist gut drauf. Er zeigt gute Arbeitsleistungen und beim letzten Sieg in Daglfing hat er mich voll überzeugt. Auch die dabei erzielte Zeit von 1:16,0/2100 Meter kann sich sehen lassen, ist die Bahn in München doch ein gutes Stück langsamer als in Gelsenkirchen.

Haben Sie sich denn schon eine Taktik für das Rennen zurecht gelegt?

Gerd Biendl: Light of Europ ist ein sehr guter Beginner. Ich bin recht zuversichtlich, gleich eine gute Lage zu bekommen und dann hat er auch erste Chancen.

In einem weiteren bärenstark besetzten Rennen treffen Sie mit Perl's Fortune unter anderem auf Marc Burgerheide. Rechnen Sie sich ernsthafte Chancen gegen ein so gutes Pferd aus?

Gerd Biendl: Um es kurz zu machen: Ja! Auch Perl's Fortune ist gut drauf und tritt mit Siegchancen an!

Dann bringen Sie noch Dschingis Khan mit nach Gelsenkirchen. Was können Sie uns über den Dreijährigen berichten, der im Trial II zum Buddenbrock-Rennen an den Start geht?

Gerd Biendl: Auch mit den letzten Leistungen von Dschingis Khan bin ich sehr zufrieden. Ob er sein Rennen gewinnen kann, weiß ich nicht. Ganz vorne mit dabei sein sollte er aber in jedem Fall.

Das Interview führte Philipp Stark