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Trabrennsport von A-Z

Brioni führt den „Grand Circuit“ an

Deutsche Traber international auf der Erfolgsspur

Für den deutschen Trabrennsport sind „goldene Zeiten“ angebrochen: Nur sechs Tage nach dem Sieg von Nu Pagadi im „Copenhagen-Cup“ gewann Brioni (Foto) aus dem Gestüt Lasbek mit seinem Trainer Joakim Lövgren am Samstag, den 19. Juni, im finnischen Kouvola den „Kymi Grand Prix“ (150.000 Euro/2.100 Meter). Für Brioni war es beim 36. Start bereits die 25. Ehrenrunde. Drei deutsche Pferde nahmen sowohl im „Kymi Grand Prix“ als auch Ende Mai in Solvallas „Elitloppet“ teil – so hochklassig war das Niveau der deutschen Zucht noch nie.

Brioni führt nun (gemeinsam mit Meaulnes du Corta) mit jeweils zehn Punkten den „Grand Circuit“, die „Champions League der Traber“, an. Der Lasbeker Erfolgshengst wurde in dieser Saison bereits Zweiter im „Gran Criterium de Vitesse“ in Cagnes-sur-mer, Zweiter im nicht zum „Grand Circuit“ zählenden „Finlandia Ajo“ und unglücklicher Dritter im „Solvalla Elitloppet“.

Weiterhin im Rennen im „Grand Circuit“ ist auch der fünfjährige Hengst Nu Pagadi, der nach der 7. von 13 Teilprüfungen mit sechs Punkten auf Platz vier liegt (Punkte gibt es für die jeweils ersten Vier nach dem Schlüssel 5 – 3 – 2 – 1). Dem Rotschopf aus dem Besitz von Detlef Tappe, gezüchtet auf dem Gestüt Westerau, gelang mit dem Gewinn des „Copenhagen-Cup“ der erste Sieg eines deutschen Pferdes in deutschen Alleinbesitz in einem „Grand Circuit“-Rennen seit dem Erfolg von Presta Yankee im Jahre 2002.