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Anlässlich des mit insgesamt 37.500 Euro dotierten „Diamond Way-Rennens“ für die Dreijährigen kommt Helmut Biendl (Foto) mit vier Pferden an den Nienhausen Busch. Wichtigste Vertreterin in diesem Stuten-Quartett des vielfachen bayerischen Champions ist Bella B, die im Stutenlauf des Standardrennens an den Start geht.
Bella B hat bei ihren beiden Saisonstarts jeweils den dritten Platz belegt. Waren Sie mit ihren Leistungen zufrieden?
Helmut Biendl: Die Stute hat zwei gute Vorstellungen gegeben. Im Daglfinger Trial II wäre sie wohl Zweite geworden, wenn ich mit ihr an der Innenkante geblieben wäre. Sie war auf jeden Fall nur von zwei guten Hengsten geschlagen.
Wie hoch sind Ihre Erwartungen diesmal?
Helmut Biendl: Finca dürfte kaum zu schlagen sein, und die Ausgangsposition aus der zweiten Startreihe ist auch nicht optimal. Wenn unterwegs alles passt, müsste Bella B Zweite oder Dritte werden.
In einem Frei-für-Alle bieten Sie nach einer fast einjährigen Pause Galea auf. Kann die „St. Leger“-Siegerin gleich wieder vorne mitmischen?
Helmut Biendl: Nach einer Verletzung haben wir Galea viel Zeit gelassen, um wieder gesund zu werden. Sie arbeitet gut und hat in der Wiederqualifikation mit 1:16,9 auch eine sehr ansprechende Zeit erzielt. Sie wird wahrscheinlich eins/zwei sein. Trotzdem werde ich sie vorsichtig einsetzen und beim ersten Start nicht überfordern.
Für die geteilte Anfängerklasse bringen Sie Inara und Sirmione Way mit. Was darf man von den beiden Dreijährigen erwarten?
Helmut Biendl: Beide Stuten können gewinnen. Inara hat das 'Stuten-Derby' als Nahziel. Beim Debut in München hat sie mir als Zweite in 1:17,7 ausgezeichnet gefallen. Sie fängt gut an und endet auch gut. Sirmione Way ist auch kein schlechtes Pferd, aber noch etwas 'grün'. In Straubing hat sie die erste Kurve nicht gekriegt. Auch sie hat das Zeug, im 'Stuten-Derby' zu laufen.