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Vertreter des aktuellen „Derby“-Jahrgangs treffen sich am kommenden Sonntag in München-Daglfing im Trial II zum „Diamond Way-Rennen“ (7.000 EUR / 2100 Meter). Mit von der Partie ist auch die von Josef Sparber aufgebotene Sweet Dreams, die bislang hoch gesteckte Erwartungen noch nicht erfüllen konnte.

Warum ist Sweet Dreams nach einer Qualifikation in 1:16,9 zweijährig gar nicht an den Start gekommen?
Josef Sparber: Die Stute stand schon im Programm, musste dann aber wegen eines Nierenverschlags zurückgezogen werden und ist in Ruhe gegangen.
Nach der Wiederqualifikation vor vier Wochen in 1:18,4 hat sie zweimal enttäuscht. Welche Gründe gibt es dafür?
Josef Sparber: In der Wiederqualifikation hat Sweet Dreams einen hervorragenden Eindruck gemacht. Beim Debut in Daglfing ging sie dann aber leider stark gegen die Hand und hat sich dabei die Kraft genommen, die ihr zum Schluss fehlte. Für den Trial I in Berlin habe ich ihr deshalb eine Kapuze verpasst und es von hinten versucht. Wegen einer Entzündung im Kniegelenk trabte sie zum Schluss nicht sauber und wurde völlig zu Recht disqualifiziert.
Was erwarten sie diesmal von der Stute?
Josef Sparber: Ein gutes Laufen, auch wenn sie noch nicht wieder auf hundert ist. Ich werde Sweet Dreams im Speed einsetzen und hoffe auf ein gutes Platzgeld.
Welche Chancen rechnen Sie sich im Rahmenprogramm aus?
Josef Sparber: Alle Starter sind momentan gut in Schuss und können vorne mitmischen. Ein klarer Favorit ist aber nicht dabei.
Warum haben Sie sich im 2. Rennen für Invito Corner und gegen den formstarken Benotti (Detlef Fleischer) entschieden?
Josef Sparber: Weil Invito Corner hinter dem Auto etwas diffiziler und bei ihm ein Startfehler immer möglich ist. Ansonsten ist Benotti zur Zeit etwas höher einzuschätzen, was man ja auch beim letzten Mal gesehen hat.
Wie muss man Jordi Venus (4. Rennen) und Windbraut (8. Rennen) einschätzen?
Josef Sparber: Jordi Venus hat ordentlich gearbeitet. Beim Debut werde ich ihm ein verdecktes Rennen geben. Die im Amateurfahren mit Peter Platzer startende Windbraut war nach ihrer Zeit in Budapest lange verletzt. In der Wiederqualifikation vor vier Wochen hat sie mir gut gefallen.