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(mspw). Das Deutsche Traber-Derby 2010 wird definitiv mit einem neuen Modus ausgetragen, und zwar an zwei aufeinander folgenden Wochenenden im Juli und Anfang August. Das erklärte HVT-Präsidumsmitglied Ulrich Mommert, auch Präsident des ausschreibenden Trabrennvereins Berlin-Mariendorf, nach dem nahezu einstimmigen Votum auf der Mitgliederversammlung des Traberdachverbandes HVT in Hamburg. Mommert: „Wir belassen es in diesem Jahr bei dem neuen Austragungsmodus, gegen den zuletzt Stimmen laut geworden waren.“
Mommert weiter: „Ich habe mir die Entscheidung bis zur Mitgliederversammlung offen gehalten. Wäre heute deutlich geworden, dass sich eine Mehrheit für den alten Modus aussprechen würde, dann hätte ich auch keine Probleme gehabt, mich dieser Mehrheit anzuschließen.“
Die Vorläufe für das Traber-Derby 2010 finden demnach am Wochenende 24./25. Juli, die Endläufe am Wochenende 31. Juli/1. August statt. Dabei werden die Rennen zum Stuten-Derby jeweils samstags (24. und 31. Juli), die Vorläufe und das Finale zum Traber-Derby jeweils sonntags (25. Juli und 1. August) ausgetragen.
Ulrich Mommert wartete bei der HVT-Mitgliederversammlung, die in den Räumen der renovierten Tribüne auf der Trabrennbahn in Hamburg-Bahrenfeld stattfand, mit einem besonderen Bonbon auf. „Es ist vorgesehen, am Finaltag ein zusätzliches Rennen mit einer Dotierung von 30.000 Euro anzubieten. Darin können alle Pferde starten, die sich nicht für die Finalläufe der Stuten und Hengste qualifiziert haben.“
Diese Überlegungen entstanden in Berlin, „nachdem die Trostläufe in den letzten Jahren nicht mehr den erhofften Zuspruch gefunden hatten“, erläuterte Ulrich Mommert.
Der BTV-Vorsitzende hofft, in Kürze einen Vertrag mit einem Sponsor für das zusätzliche 30.000 Euro-Rennen vorlegen zu können.
Auf der HVT-Versammlung wurde die Empfehlung ausgesprochen, das Derby ab 2011 in einem 14-Tage-Rhythmus zwischen Vorläufen und Finale auszutragen, weil das für die Schonung der jungen dreijährigen Pferde wohl die beste Möglichkeit sei.
HVT-Präsident Max Stadler kündigte an: „Wir werden uns nach dem Derby 2010 zusammensetzen und genau analysieren, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Unser Fernziel ist es aber auch, darauf hinzuarbeiten, das Derby besser vermarkten zu können, auch bei einem deutschen TV-Sender. Das geht nur, wenn die Starterfelder für das Finale vorab bekannt sind.“