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Interview mit Thomas Panschow

Am kommenden Sonntag richten sich die Augen Traber-Deutschlands nach Bahrenfeld, wo mit dem „Preis von Hamburg“ (25.000 EUR) und dem Trial I zum „NRZ-Pokal“ (10.000 EUR) für Vierjährige zwei hoch dotierte Prüfungen auf dem Programm stehen. Mit von der Partie ist auch der Spitzenfahrer Thomas Panschow, der in den Rennen für die älteren Semester gleich drei Eisen im Feuer hat.
In der 1. Abteilung des 1. Vorlaufs steuern Sie Gardy Burgerheide. Kann die Stute hier noch einmal gewinnen?
Thomas Panschow: Bei den letzten beiden Siegen in Dinslaken hat sie jedenfalls restlos überzeugt. Die Gegner sind diesmal allerdings stärker einzuschätzen.
Im März und April spielte Gardy Burgerheide in Hamburg zweimal keine Rolle. Hat die Stute vielleicht Probleme mit der Linienführung?
Panschow: Überhaupt nicht. Als ich mit ihr nur Sechster wurde, hatte sie den Rennverlauf gegen sich. Am Start ist Gardy Burgerheide zwar nicht die Schnellste und braucht etwas, um auf Touren zu kommen. Dann aber darf sie auch in dieser Gesellschaft nicht unterschätzt werden.
Trifft das in der 2. Abteilung auch auf Queens zu, mit der sie in der vergangenen Saison immerhin ein halbes Dutzend Rennen gewonnen haben?
Panschow: Und ob! Auch wenn sie hier auf hochkarätige Konkurrenten trifft, braucht sie sich vor keinem zu verstecken. Beim letzten Mal scheiterte sie übrigens an einer Galoppade.
Die beiden Stuten sind also heiكe Anwنrterinnen für das Finale. Kann sich dafür auch Joyman Laurelton in der 2. Abteilung des 2. Vorlaufs qualifizieren?
Panschow: Der Hengst läuft immer brav seine Form aus. Wenn das Rennen schnell wird, kann er zum Schluss durchaus ganz vorne mitmischen. Aus dem Mittelfeld ist er am stärksten einzuschätzen und bei einem passenden Rennverlauf kann er jedes Tempo mitgehen.
Wie stehen die Chancen aus für Viktoria im Trial zum „NRZ-Pokal“?
Panschow: Auch Viktoria kann überraschen und ein gutes Platzgeld mitnehmen. Dafür muss aber unterwegs alles passen. Aus der zweiten Reihe und bei 13 Teilnehmern gehört sicherlich auch eine gehörige Portion Glück dazu. Beim ersten Start nach der Pause hat mir Viktoria außen herum als Dritte sehr gut gefallen. Dass sie zuletzt auf der Meile disqualifiziert wurde, sollte man nicht überbewerten.