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Foreign Hand lässts ruhig angehen und zieht dann davon

Titus B überragend

Die Favoritenwetter kamen am Montagabend beim Renntag auf dem Straubinger Hippodrom auf ihre Kosten. Fast ausnahmslos waren die Favoriten zur Stelle – und bei den wenigen Ausnahmen krachte es dafür umso gewaltiger am Wettmarkt. Foreign Hand ließ im Rennen mit Viererwette alles ruhig angehen und setzte sich im Einlauf locker durch. Titus B zeigte eine Demonstration seiner Klasse. Lediglich Hi Fis Titan machte den Favoritenwettern einen Strich durch die Rechnung. Dafür sorgte sein Ausfall gleich für zwei Sieger(innen): Kom Sa Aalborg DH und Jambalaya Diamant endeten im „toten Rennen“.

Im Viererwette-Rennen setzte sich erwartungsgemäß der Favorit Foreign Hand durch. Herbert Eisenmann hielt den Wallach an vierter Position im Feld, während sich vorne Running Ship (Maximilian Berger) für rasches Tempo sorgte, allerdings auf der letzten Gegenseite ansprang, als Kasina Meadow (Robert Pletschacher) Druck ausübte. Im Schlussbogen startete Foreign Hand seine Attacke und war letztlich im Ziel überlegen vor Kasina Meadow, einem gefällig endenden Starfighter Andrup (Andrea Belohaubek) und Douglas Lüneburg (Johann Priller).

Schnellstarter Titus B

Keine große Überraschung auch in der höchsten Tagesklasse, in der Titus B von Helmut Biendl (Foto) umgehend an die Spitze gesteuert wurde. Dahinter fand Salvedonna (Maximilian Berger) an die Innenkante, während Giant des Bois (Birgit Schwarzmann) mit der Todesspur vorlieb nehmen musste. Start-Ziel dominierte Titus B das Rennen.

Kurz vor Erreichen des Schlussbogens startete Brian As (Marion Dinzinger) einen stark wirkenden Angriff, der allerdings bald wieder verpuffte, denn der spätere Sieger war zu weit enteilt und Giant des Bois und Salvedonna lieferten sich einen harten Kampf um den Ehrenplatz bis zur Ziellinie, die schließlich Giant des Bois vor der Pinninger Stute überquerte.

Hi Fis Titan scheitert

Ein Schock für die Favoritenwetter hingegen im siebten Rennen. Hier kam Hi Fis Titan mit Besitzer Alfons Schmid als glasklarer Favorit an den Ablauf, machte jedoch während eines Angiffsversuchs auf der Gegenseite einen heftigen Fehler und sprang sich ins aus, ebenso erging es Co-Favorit Reflex (Harald Gangkofer).

Die bis dahin führenden Divi Loh (Marion Dinzinger) und Fiant (Manfred Raith) waren in der Einlaufgeraden letztlich geschlagen von den beiden Außenseitern Kom Sa Aalborg DH (Bernadette Priller) und Jambalaya Diamant (Daniela Fellner). Beide lieferten sich ein beherztes Finish bis ins Ziel und beide Amazonen waren sich nach dem Überqueren der Ziellinie einig, dass es ein „totes Rennen“ geben müsse – eine Einschätzung, die letztlich auch der Zielrichter bestätigte. Dahinter überzeugte einmal mehr der junge Amateur Martin Geineder, der Run Born in die Dreierwette steuerte.

Marian Tux mit gutem Gespür

Ein goldenes Händchen hatte wieder einmal der Deutsche Amateurmeister Marian Tux bewiesen, der Buddha Bar in einem Amateurfahren zum sicheren Sieg steuerte. Zuvor gratulierte Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr dem Deutschen Meister zu seinem sensationellen Erfolg auf der Berliner Derbybahn mit Medhufushi.

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde auch Gazella, die mit Josef Seebauer Start-Ziel das Geschehen dominierte. Im abschließenden Amateurfahren musste sich Snuffe Pasqual (Vanessa Sutor) nach langer Führung im Ziel letztlich von Exquisitas Clint (Walter Herrnreiter) geschlagen geben.

Nächster Renntag in Straubing ist am Donnerstag, 2. September 2010, 18.30 Uhr.