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Super Williams macht seinem Namen Ehre

Michael Nimczyk punktet auch mit Lincolns Crown und Jette Way

Von Volker Hohn

Was sich nach der Starterangabe abgezeichnet hatte, wurde am Renntag Realität: Michael Nimczyk avancierte zum „Mann des Tages“. In drei der sechs Profifahren behielt der Goldhelm mit seinen Schützlingen die Oberhand über die Konkurrenz.

In der Prüfung für die beste Tagesklasse servierte der Champion dem ihm anvertrauten Super Williams ein Rennen nach Maß, als er im ersten Bogen Nico Diamond (Gerrit Gommans) den Vortritt ließ, den Piloten ausgangs der letzten Gegengeraden attackierte und den aus hinteren Regionen nachsetzenden Trafalgar (Robin Vercammen) nicht mehr zu nahe kommen ließ.

Zweimal spannendes Fisnish

Die beiden anderen Punkte machte Michael Nimczyk mit Lincolns Crown, der nach halber Strecke vom Ende des Feldes zur Spitze vorstieß, im Schlussbogen das alleinige Regiment übernahm und sich auch durch die heftig attackierende Dialetta (Dennis Spangenberg) nicht mehr aus dem Konzept bringen ließ, sowie mit Jette Way. In einem spannenden Finish musste die Stute auf der Steherstrecke alles geben, um den Spieß gegen Yilla Boshoeve (Hans Theo Giesel), der sie nach ca. 400 Metern in Front den Vortritt gelassen hatte, wieder umzudrehen.

Die übrigen offenen Rennen gingen ausnahmslos an Außenseiter. Dabei beendete der von Michael Hendrikx gesteuerte Winnetou Boshoeve eine lange Durststrecke, als er sogar der „Todesspur“ trotzte, legte Sultan Way mit Didier Kokkes im siebten Anlauf seine Maidenschaft ab, und knüpfte die von Klaus Horn optimal eingesetzte Biljana Bo an gute Ansätze aus dem Mai an, als sie den bis weit in den Einlauf das Geschehen bestimmenden Donaugraf (Lisa Norberg) mit einem feinen Schlussakkord auf den Ehrenplatz verwies.

Im ersten Amateurfahren des Nachmittags feierte die von Jürgen Look im Speed gebrachte Backara ihren dritten Saisonerfolg. Bereits fünf Jahressiege stehen nun für Jamaica Diamant zu Buche, mit der Anke Börnig zwar erst spät auf freie Bahn gelangte, den vom Fleck weg führenden Instant Red (Heinrich Gentz) aber dann doch noch leicht zu fassen bekam.